Grüne beantragen WLAN in Sammelunterkünften

 

Der Zugang zum Internet ist eine wichtige Voraussetzung, um an gesellschaftlichen Prozessen teilhaben zu können. Geflüchtete Menschen benötigen Internet, um Unterstützungs-, Integrations- und Bildungsangebote wahrzunehmen. In der Zeit der Pandemie gilt dies in besonderer Weise, da aufgrund der Kontaktbeschränkungen Angebote vor Ort weitgehend ausgeschlossen sind. Das Home-Schooling für schulpflichtige Kinder und Jugendliche in den Unterkünften ist ohne WLAN nicht angemessen umzusetzen. Die Grüne Ratsfraktion hat deswegen beantragt, dass die Stadt kurzfristig und unbürokratisch WLAN in allen städtischen Gemeinschaftsunterkünften für geflüchtete Menschen einrichtet.

Die Fraktion hatte bereits in der Vergangenheit nachgefragt, ob die Stadt hier aktiv werden könne. Nicht nur während des Lockdowns, sondern auch zu normalen Zeiten sind geflüchtete Menschen darauf angewiesen, Zugang zum Internet zu haben. Viele Informationen lassen sich dort einfacher und ohne Sprachbarrieren finden, zudem wird so der Kontakt zu Familie und Freunden ermöglicht. Der Antrag wird in der Ratssitzung am 24. Februar beraten.

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