Schwerte hat noch viel Platz für Photovoltaikanlagen.

Mehr emissionsfreie Energie von Schwerter Dächern

Schwerte hat noch viel Platz für Photovoltaikanlagen.

 
11.000 Dächer gibt es in Schwerte. Diese stehen häufig in einem guten Winkel zur Sonne und können für Photovoltaik-Anlagen genutzt werden. Bisher gibt es leider nur etwa 730 Anlagen. Das ist natürlich viel zu wenig. Wären alle Dächer belegt, so könnten alle Schwerter Bürger die Vorteile von nachhaltig erzeugter, emissionsfreier Energie nutzen. Die Arbeitsgruppe Mobilität und Energie traf sich jetzt mit Vertretern der Stadtwerke Schwerte, über die aktuelle Lage und Zukunft von Energieversorgung und Mobilität in Schwerte zu sprechen. Es wurde ein intensiver und interessanter Austausch;  für dieses Treffens und die offene Gesprächsatmosphäre sagen wir sehr herzlich Dankeschön.
 
Leider hapert es nach Aussage der zuständigen Mitarbeiter der Stadtwerke häufig an der Bereitschaft der Besitzer, die beispielsweise mögliche Einsparungen als zu niedrig betrachten, den Aufwand scheuen, aber auch an Vorgaben seitens der Politik. Im letzten Jahr sind etwa 1,2 Megawatt hinzugekommen. Hier könnte aber besonders im Neubau noch viel mehr geschehen, dafür müssen aber auch die Baupläne entsprechende Auflagen enthalten. Nicht nur, aber auch große ambitionierte Projekte wie die geplante Photovoltaik-Anlage an der A1 sind es, die wir für die Energiewende brauchen. Gefreut hat uns das Engagement der Mitarbeiter, denen man ansieht, mit wie viel Herzblut sie sich mit dem Thema befassen. Erste Informationen und Beratung bieten die Stadtwerke auf dieser Seite.
 
Auch für die Akzeptanz des Angebots der Stadtwerke im Bereich Carsharing besteht noch Nachholbedarf in Schwerte. Wir Bürger haben es selbst in der Hand, vorhandene Angebote zu nutzen. Informiert Euch über die vielen Möglichkeiten alternativer Mobilitätskonzepte, die es auch in Schwerte schon gibt. Auch hier wollen wir uns in den nächsten Jahren einsetzen. Die Verkehrsprobleme in Schwerte können nicht mit den Konzepten von gestern oder vorgestern gelöst werden. 
 
Uns wurde zudem von spannenden, erfolgreichen und zukunftsweisenden Projekten berichtet. Besonders interessant war für uns das Biogaskraftwerk am Stadtbad und das größer werdende Nahwärmenetz. Hiermit versorgen die Stadtwerke neben dem Stadtbad auch die Schulen der Innenstadt. Ein Konzept, das gerne noch ausgeweitet werden darf. Aber auch die Ausbaupläne der Ladesäuleninfrastruktur und das Thema Windenergie wurden intensiv diskutiert. 

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